Ortvikens erste industrielle Aktivitäten in der Forstwirtschaft reichen zurück bis Anfang 1800, als ein Holzlagerplatz errichtet wurde. Baumstämme wurden zu rechteckigen Balken gehauen und als Grubenholz verwendet.
1862: Großhandelskaufmann Forssell baut ein mit Dampf betriebenes Sägewerk in Killingholmen.
1893: Ortvikens Sägewerk wird vom größten Sägewerksunternehmen der Gegend, Skönviks AB, übernommen.
1902: Die Produktion im Sägewerk wird eingestellt.
1906: Das Sulfitwerk Ortviken beginnt mit der Errichtung einer Fabrik, die 1908 in Betrieb geht.
1929: Skönviks AB wird Teil von SCA, Svenska Cellulosa Aktiebolaget.
1955: SCA beschließt die Errichtung einer Papierfabrik mit zwei Papiermaschinen zur Erzeugung von Zeitungsdruckpapier in Ortviken.
1958: Das Sulfitwerk Ortviken ändert den Namen auf Papierfabrik Ortviken . PM1 geht in Betrieb und produziert Zeitungsdruckpapier.
1959: PM 2 geht in Betrieb.
1965: SCA beschließt den Bau einer neuen Papiermaschine in Ortviken.SCA beschließt den Bau einer neuen Papiermaschine in Ortviken.
1967: PM 4 geht in Betrieb. Ortviken zählt jetzt zu den großen Zeitungspapierherstellern mit einer Gesamtkapazität von 340.000 Tonnen pro Jahr.
1973: Eine TMP-Fabrik nimmt den Betrieb auf. Ortviken ist das erste Unternehmen der Welt, das TMP für Zeitungsdruckpapier verwendet.
1984: Die Produktionskapazität für TMP wird erweitert und das Sulfitwerk geschlossen.
1985: PM 5 geht in Betrieb.
1990: PM 1 wird durch LWC 1 ersetzt. Ortviken ist der erste Hersteller von LWC-Papier in Schweden.
1996: PM 4 ersetzt durch LWC 4.
1999: Neues Refiner- und Bleichsystem zur Herstellung von LWC-Papier in niedrigen Flächengewichten.
2000: Ortviken ist weltweit der erste Anbieter von FSC-zertifizierten Publikationspapieren.
2001: Neuer Refiner für TMP-Produktion.
2002: LWC 1 und LWC 4 modernisiert, um die Produktion zu steigern und zu optimieren.
2003: Erneuerung der LWC 1 Streichanlage. Die jährliche Produktionskapazität beträgt 800.000 Tonnen.
2004: Erweiterung der Kläranlage. Neues Bleichwerk für Zeitungspapieranlage.
2006: Die jährliche Produktionskapazität steigt auf 837.000 Tonnen.
2009: Neue TMP (Thermo Mechanical Pulp) Anlage mit einer erhöhten Kapazität von 440 – 600 Tonnen Zellstoff pro Tag.