SCA ist einer der größten Waldeigentümer Europas und besitzt 2,6 Millionen Hektar Forstland in Nordschweden, davon werden 2 Millionen Hektar forstwirtschaftlich genutzt. Die Fläche entspricht etwa der Hälfte der Niederlande.
SCA Forest Products AB hat große Waldbesitze, die nachhaltig bewirtschaftet werden und wo das jährliche Waldwachstum größer ist als die Waldernte, auch langfristig gesehen.
Wenn Bäume wachsen benötigen sie Wasser und Nährstoffen aus dem Boden, Energie von der Sonne – und Kohlendioxid. Das Kohlendioxid, das uns beschäftigt, ist also wesentliches „Baumaterial“ für Bäume. Je mehr lebende und wachsende Bäume, desto weniger Kohlendioxid in der Atmosphäre.
Für das Wachstum eines Kubikmeters Holz, benötigen Bäume 1,3 Tonnen Kohlendioxid. Das ist mehr als das Gewicht des Holzes, aber die Bäume verwenden nur das eine Kohlenstoff-Atom (C) vom Kohlendioxid (CO2) für ihr Wachstum, während die zwei Sauerstoff-Atome (O2) in die Atmosphäre gelassen werden. Zusätzlich zum Wachstum eines Kubikmeters Holz muss der Baum auch noch Blätter und Nadeln, Äste und Wurzeln entwickeln, was noch nicht in diesem Kubikmeter enthalten ist.
Auch wenn Holz zerfällt, entweder wenn Bäume sterben und im Wald verfaulen oder wenn Holzfaser brennt oder nach Verwendung zerfällt, gelangt Kohlendioxid in die Atmosphäre.
SCAs ausgedehnte Forstfläche, 2,6 Mio. Hektar in Nordschweden, von denen 2 Mio. Hektar produktiv genutzt werden, wird nachhaltig bewirtschaftet. Das Waldwachstum ist um 20 % höher als die Waldernte, das bedeutet, dass der Wald jedes Jahr große Mengen an Kohlendioxid bindet. In Wirklichkeit – netto gerechnet – binden die SCA eigenen Wälder beträchtlich mehr Kohlendioxid als die vom SCA Forest Products Bereich erzeugten Emissionen. Die Netto-Kohlenstoffbindung in SCA eigenen Wäldern beträgt 2,6 Mio. Tonnen jährlich. SCA Forest Products produziert einen Gesamtausstoß von rund 1 Mio. Tonnen fossilem CO2 pro Jahr.
Wenn man diese Zahlen addieren könnte, wäre unser Unternehmen mehr als CO2 neutral.
Es werden jährlich ca. 4,5 Kubikmeter Holz gefällt. Im Alter von 80 bis 100 Jahren ist der Wald wirtschaftlich reif und kann geerntet werden. Ökologische Landschaftspläne definieren genau, welche Waldgebiete für die Zukunft geschont werden müssen.
Jeder von uns gefällte Baum wird durch drei neue Bäume ersetzt, entweder durch natürliche Regeneration oder Neupflanzung. Bei allen waldbaulichen Maßnahmen sind wir darauf bedacht, Schäden zu minimieren und die Lebensbedingungen der in unseren Wäldern heimischen Pflanzen und Tiere zu schützen. Das Ziel ist die biologische Vielfalt zu erhalten, Pflanzen- oder Tierarten sollen vor dem Aussterben bewahrt werden.