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Menschenrechte

Die Achtung der Menschenrechte ist im Verhaltenskodex von SCA verankert und ist wesentlicher Bestandteil der weltweiten Geschäftstätigkeit der Gruppe. SCA toleriert keinerlei Verstöße gegen die Menschenrechte, weder innerhalb der Organisation noch von Lieferanten und Partnern der Gruppe. Der Verhaltenskodex schreibt ein Beschwerdeverfahren vor, anhand dessen Mitarbeiter Verstöße melden können.

SCA orientiert sich an den Richtlinien diverser internationaler Rahmenabkommen, darunter den Grundsätzen der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte sowie an regionalen Vorgaben wie der kalifornischen Transparenzrichtlinie, die auch das Thema Zwangsarbeit in ihrem Verhaltenskodex behandelt.

Zusätzlich zu den internen Leitsätzen und Richtlinien überwacht SCA die Einhaltung des Verhaltenskodex über zwei parallele Kanäle. Bei einem Kanal handelt es sich um einen Fragebogen zur Selbstbeurteilung, der von einer externen Organisation namens Sedex entwickelt wurde, die Daten rund um ethische Themen sammelt.  Der zweite Kanal sind die Untersuchungen zum Verhaltenskodex, die früher als Menschenrechtsbeurteilungen bezeichnet wurden und unter Leitung der Abteilung für interne Untersuchungen von funktionsbereichsübergreifenden Teams durchgeführt werden. Dabei werden die Einhaltung des Verhaltenskodex und ethische Verhaltensweisen beurteilt und die internen Abläufe und örtlichen Beschaffungsverfahren analysiert.

2011 fanden in malaysischen und russischen Niederlassungen in Untersuchungen zum Verhaltenskodex statt. Die Untersuchungen zeigten zwar, dass der Kodex, die Richtlinien und der SA8000-Standard eingehalten wurden, es wurden aber auch Bereiche entdeckt, in denen Verbesserungsbedarf bestand. In einem russischen Betrieb wurde bei der Verhaltenskodex-Untersuchung beispielsweise die Einhaltung von zehn der zwölf Kapitel des SA8000 festgestellt; andererseits bestand Verbesserungsbedarf in Bezug auf Überstunden und Sicherheitsmaßnahmen. In Verbindung mit der Untersuchungen wurden Maßnahmenpläne erarbeitet und vom örtlichen Management unterzeichnet.

In Malaysia konnte das Management nicht zur vollständigen Zufriedenheit nachweisen, dass den Mitarbeitern das Existenzminimum bezahlt wird. Das Management hat versprochen, bis zur Nachprüfung im zweiten Quartal 2012 eigenständig herauszufinden, wie hoch das Existenzminimum vor Ort ist.